Ausgangslage
Zwei Gründe, aus denen hier ein Lift gebraucht wird
Der erste Grund ist der übliche: Das Treppenhaus gibt es nicht her. Enge Wendelstufen, ein Podest mit halber Türbreite, ein Sofa, das in der zweiten Kurve klemmt, eine Wohnung unter dem Dach mit schmaler Stiege. In diesen Fällen ist der Lift schneller, schonender und am Ende oft billiger als vier Kräfte, die sich eine Stunde lang um dasselbe Möbel bemühen.
Der zweite Grund ist der, den in diesem Teil Berlins niemand aufschreibt: Der Wagen kommt nicht ans Haus. Ein Außenlift steht auf einem Anhänger, ist deutlich kürzer als ein Umzugswagen und braucht nicht den Platz zum Rangieren, den ein siebeneinhalb Meter langes Fahrzeug verlangt. Wo der Wagen an der Ecke bleiben muss, lässt sich der Lift oft trotzdem an der Fassade aufstellen. Dann geht das Gut durch das Fenster statt durch einen langen Weg im Haus, und zwischen Lift und Wagen wird auf kurzer Strecke gependelt.
Beides zusammen ist der Regelfall bei uns. Deshalb steht der Lift in der Preisliste auch nicht unter Etagen, sondern unter Zufahrt.