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Umzugsunternehmen Berlin Treptow 030 754367387
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  • Ortsteil 3 von 10

    Umzug in Baumschulenweg, zwei Ortsteile an einer Brücke

    Baumschulenweg ist die dritte Station der Achse und der Ortsteil mit den größten Unterschieden auf kleinstem Raum: Im Nordosten steht dichte Wohnbebauung um das Ortsteilzentrum, im Südwesten liegen Daheim und Späthsfelde mit Reihenhäusern, Lauben und der Baumschule. Verbunden sind beide Hälften über eine Engstelle, die Brücke der Baumschulenstraße über den Britzer Verbindungskanal. Für den Umzugstag heißt das: Wo genau in Baumschulenweg Sie wohnen, ändert Fahrzeuggröße, Anfahrt und Tragweg.

    Zwei Umzugshelfer tragen eine eingepackte Matratze und ein Bündel Lattenrost aus einem Haus in einer langen Reihenhauszeile aus Backstein

    Zuzug

    Ein Ortsteil, der nach einem Weg benannt ist, nicht nach einem Ort

    Der Name kommt von einer Zufahrt. Der Ablageweg führte von der Köpenicker Straße zur Späthschen Baumschule und hieß im Volksmund Baumschulenweg. Franz Späth ließ ihn pflastern und in Baumschulenstraße umbenennen, und zwischen 1902 und 1906 übernahm der zum Vorortbahnhof ausgebaute Haltepunkt den Namen. Die Treptower Kommunalvertreter wollten damals lieber Treptow-Süd und setzten sich nicht durch. Eigener Ortsteil ist Baumschulenweg seit 1940, die Ortslage Späthsfelde kam erst 1997 dazu.

    Heute wohnen hier 19.592 Menschen auf 4,82 Quadratkilometern. Der Ortsteil liegt an der Nahtstelle zwischen der dichten Innenstadt im Norden und den Siedlungsgebieten im Süden, und das merkt man an den Anfragen: Wir fahren aus Baumschulenweg genauso oft in eine Neuköllner Altbauwohnung wie in ein Reihenhaus zwei Straßen weiter.

    Zufahrt

    Das Nadelöhr über den Britzer Verbindungskanal

    Baumschulenweg zerfällt verkehrlich in zwei Teile. Nordöstlich liegt das dicht bebaute Wohngebiet um das Ortsteilzentrum, dazu das große Friedhofsareal mit dem Krematorium. Südwestlich liegen die Ortslagen Daheim und Späthsfelde mit lockerer Bebauung, Laubenkolonien, der Späthschen Baumschule und Ein- und Reihenhaussiedlungen. Verbunden sind beide Hälften über die Brücke der Baumschulenstraße über den Britzer Verbindungskanal, und diese Engstelle ist der Grund, warum wir vor der Terminplanung immer fragen, auf welcher Seite Sie wohnen.

    Die Baumschulenstraße ist die zentrale Achse des Ortsteils, sie führt vom Spreeufer über den S-Bahnhof bis zum Arboretum und läuft danach als Späthstraße weiter. Die Straßenbahn dort wurde Anfang der 1970er Jahre eingestellt. Der Bahnhof Baumschulenweg, 1890 als Haltepunkt eröffnet, wird heute von S8, S9, S46, S47 und S85 bedient, dazu kommen der Metrobus M41 nach Neukölln und Kreuzberg und die Linie 365 nach Oberschöneweide. Im Südwesten liegt die Anschlussstelle Späthstraße der A 113.

    • Für die Nordosthälfte planen wir eher mit Halteverbotszone, weil Straßenraum knapp ist und Anlieger dicht parken
    • In Daheim und Späthsfelde geht es häufiger ohne, dafür sind Grundstückszufahrten und Vorgärten das Thema
    • Bei sperrigen Stücken klären wir vorab, ob der Weg über die Brücke der Baumschulenstraße führen muss

    Bauform

    Vier Bauformen auf 4,82 Quadratkilometern

    Die amtliche Ortsbeschreibung führt für das Wohngebiet im Nordosten Gebäude von Reihenhäusern über herrschaftliche Häuser und Mietskasernen bis hin zu Q3A-Wohnhäusern auf. Q3A ist der Plattenbautyp, der hier am Heidekampweg zwischen 1953 und 1965 errichtet wurde. Diese vier Typen liegen teils in derselben Straße, und sie verlangen jeweils etwas anderes: die Mietskaserne ein enges Treppenauge, das herrschaftliche Haus hohe Türen und schwere Flügel, der Q3A-Bau schmale Podeste, das Reihenhaus eine steile Innentreppe.

    Dazu kommen zwei Sonderfälle. Die Reihenhaussiedlung der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892, errichtet 1894 bis 1896 in Behringstraße, Marientaler Straße und Ernststraße, steht unter Denkmalschutz, dort ist an der Fassade nichts zu befestigen. Und nach 1990 entstand auf ehemaligen Baumschulgrundstücken das Späthsche Viertel, eine Reihen- und Doppelhaussiedlung mit schmalen Anliegerstraßen. Für das Arboretum gilt der Vollständigkeit halber: Es gehört seit dem 1. September 1961 der Humboldt-Universität, umfasst rund 1.200 Gehölzsippen auf 3,5 Hektar und ist seit 1977 Baudenkmal.

    Am Umzugstag

    Wie wir einen Umzugstag in Baumschulenweg planen

    Weil die Bauform hier von Haus zu Haus wechselt, planen wir nicht nach Zimmerzahl, sondern nach dem, was tatsächlich zu tragen ist. Das kostenlose Aufmaß ist deshalb in Baumschulenweg keine Formalie, sondern die Grundlage des Preises.

    1. Adresse und Ortslage klären, weil Nordost und Späthsfelde unterschiedliche Anfahrten und Fahrzeuggrößen bedeuten
    2. Aufmaß mit Blick auf Treppenauge, Türbreiten und die Frage, ob ein Möbellift günstiger ist als vier Kräfte
    3. Bei Denkmalschutz oder enger Anliegerstraße die Stellfläche vorab festlegen und die Halteverbotszone beantragen
    4. Umzugstag mit fester Mannschaft, danach Aufbau am Zielort und besenreine Übergabe

    Milieuschutz

    Kein Milieuschutz in Baumschulenweg

    Für Baumschulenweg gilt kein soziales Erhaltungsgebiet. Die drei Milieuschutzgebiete des Bezirks liegen in Alt-Treptow sowie in Ober- und Niederschöneweide. Wer also hier saniert, umwandelt oder anbaut, braucht dafür keine Erhaltungsgenehmigung.

    Was den Ortsteil stattdessen schützt, ist der Denkmalschutz an einzelnen Adressen, allen voran die Genossenschaftssiedlung von 1894 bis 1896 und das Späth-Arboretum. Denkmalschutz betrifft den Umzugstag unmittelbarer als Milieuschutz: An einer denkmalgeschützten Fassade wird nichts angebohrt und nichts angelehnt, und der Aufstellpunkt für einen Möbellift muss vorher abgesprochen sein. Auch dazu gehört ein Ortstermin vorher.

    Fragen

    Häufige Fragen aus Baumschulenweg

    Kommt ein großer Umzugswagen bis vor meine Tür in Späthsfelde?

    In den Siedlungslagen Daheim und Späthsfelde sind die Anliegerstraßen schmal, und die Verbindung zur Nordosthälfte führt über die Engstelle der Brücke der Baumschulenstraße. Wir klären beim Aufmaß, welche Fahrzeuggröße sinnvoll ist, und fahren im Zweifel mit zwei kleineren Wagen statt mit einem großen.

    Mein Haus steht unter Denkmalschutz. Geht ein Möbellift trotzdem?

    Meistens ja, aber nicht überall gleich. An einer denkmalgeschützten Fassade wird nichts befestigt und nichts angelehnt, der Lift braucht deshalb einen tragfähigen, abgesprochenen Aufstellpunkt auf dem Gehweg oder im Vorgarten. Das sehen wir uns vorher an, damit am Umzugstag nicht improvisiert werden muss.

    Wie unterscheiden sich die Preise zwischen den beiden Hälften des Ortsteils?

    Der Stundensatz und die Festpreise sind überall gleich. Unterschiedlich sind die Zusatzposten: Im dichten Nordosten kommt häufiger eine Halteverbotszone dazu, in den Siedlungslagen eher der Auf- und Abbau von Einbauten. Was auf Sie zutrifft, steht nach dem kostenlosen Aufmaß im Angebot.

    Fahren Sie auch Umzüge in ein Q3A-Haus am Heidekampweg?

    Ja. Die Q3A-Bauten am Heidekampweg entstanden zwischen 1953 und 1965 und haben schmale Treppenpodeste, an denen große Möbel schwer vorbeikommen. Wir planen dort mit zerlegbaren Möbeln und, wo es sich rechnet, mit dem Möbellift statt mit zusätzlichen Trägern.

    Anfrage

    Umzug in Baumschulenweg anfragen

    Sagen Sie uns, in welcher Ortslage Sie wohnen und in welche Etage es geht. Wir kommen zum kostenlosen Aufmaß und nennen danach einen Festpreis, der die Zufahrt schon berücksichtigt.