Direkt zum Inhalt
Umzugsunternehmen Berlin Treptow 030 754367387
  • Ortsteile
  • Campus
  • Zufahrt
  • Leistungen
  • Preise
  • Kontakt
  • Angebot anfordern
  • Ortsteil 5 von 10

    Umzug in Oberschöneweide, hinter einer 12-Tonnen-Brücke

    Oberschöneweide ist die fünfte Station der Achse und der Ortsteil, in dem das Wachstum am schnellsten geht: Der Planungsraum Oberspree hat 2025 um 9,4 Prozent zugelegt, mehr schaffte in ganz Berlin nur Adlershof. Gleichzeitig ist es der Ortsteil mit der härtesten Zufahrtsbeschränkung in unserem Einsatzgebiet, denn die Köpenicker-Allee-Brücke am Bahnhof Wuhlheide ist auf 12 Tonnen lastbeschränkt. Wer hier umzieht, sollte wissen, welches Fahrzeug noch drüberkommt und welches nicht.

    Umzugshelfer schiebt einen Rollwagen mit Kartons an einer langen Backsteinfassade mit hohen Rundbogenfenstern entlang

    Zuzug

    Aus 626 Einwohnern sind 25.846 geworden

    Als die Gemeinde Oberschöneweide 1897 Hauptstandort der AEG wurde, hatte sie 626 Einwohner. Heute sind es 25.846 auf 6,18 Quadratkilometern, und damit ist Oberschöneweide nach Altglienicke der zweitgrößte Ortsteil unseres Einsatzgebiets. Diese eine Zahlenreihe erklärt den Ort besser als jede Beschreibung: Er ist um seine Arbeit herum gewachsen, hat sie verloren und wächst jetzt um etwas Neues herum.

    Wie schnell das gerade geht, zeigt die amtliche Wachstumsstatistik: Der Planungsraum Oberspree hat 2025 um 9,4 Prozent zugelegt und liegt damit auf Platz zwei aller Planungsräume Berlins, nur übertroffen vom Landschaftspark Adlershof. Für uns heißt das, dass ein wachsender Teil unserer Fahrten hier endet, und zwar überwiegend mit Absendern aus anderen Berliner Bezirken: 5.279 der 5.590 Menschen, um die dieser Bezirk 2025 gewachsen ist, kamen von innerhalb der Stadt.

    Zufahrt

    Die 12 Tonnen der Köpenicker-Allee-Brücke

    Die Köpenicker-Allee-Brücke in der Rudolf-Rühl-Allee am Bahnhof Wuhlheide stammt aus dem Jahr 1900 und ist nach Angabe der Senatsverwaltung auf 12 Tonnen lastbeschränkt. Die letzte Brückenprüfung ergab mit der Zustandsnote 2,9 einen gerade noch ausreichenden Bauwerkszustand; bei der nächsten Hauptprüfung ist mit einer weiteren Verschlechterung zu rechnen, sodass zusätzliche Verkehrseinschränkungen bis hin zur Vollsperrung nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Instandsetzung ist für 2027 geplant und nur unter Vollsperrung der Rudolf-Rühl-Allee möglich, Sperrpausen bei der Bahn sind für März 2027 angemeldet, ein Umleitungskonzept wird noch erarbeitet.

    Für den Umzugstag ist das eine sehr konkrete Rechnung. Ein beladener 7,5-Tonner kommt über die Brücke, ein 12-Tonner liegt an der Grenze, und spätestens mit der Instandsetzung kommt dort niemand mehr durch. Wir planen Fahrten in diesem Teil des Ortsteils deshalb mit der Fahrzeuggröße rückwärts: erst der Weg, dann der Wagen. Wer stattdessen den größten verfügbaren LKW bestellt, weil das nach weniger Fahrten aussieht, steht am Ende vor einem Schild.

    • Fahrten über die Rudolf-Rühl-Allee planen wir mit zwei kleineren Fahrzeugen statt mit einem schweren
    • Der Autoverkehr über die Treskowbrücke läuft seit 1971 nur in einer Richtung, die Gegenrichtung über die Stubenrauchbrücke
    • Für 2027 ist mit einer Vollsperrung der Rudolf-Rühl-Allee zu rechnen, Umzüge in diesem Zeitraum sollten früher geplant werden

    Bauform

    Denkmalschutz an der Fassade, Campus im Hinterhaus

    Die Industriegebäude Oberschöneweides stehen seit 1991 unter Denkmalschutz und gelten als Schwerpunkt der Berliner Industriedenkmalpflege. Das Kabelwerk Oberspree in der Wilhelminenhofstraße 75 bis 77 ist als Gesamtanlage eingetragen, datiert auf 1897 bis 1914 und 1924 bis 1928, Bauherr war die AEG; die Denkmalbehörde nennt es ein einzigartiges Monument der deutschen Industriegeschichte. Für den Umzugstag heißt Denkmalschutz sehr direkt: keine Befestigung an der Fassade, kein Dübel, kein improvisierter Aufstellpunkt für den Möbellift.

    In denselben Bauten arbeitet heute die Hochschule. Der Campus Wilhelminenhof der HTW Berlin in der Wilhelminenhofstraße 75A ist der Standort der größten Berliner Hochschule für angewandte Wissenschaften mit rund 16.000 Studierenden insgesamt; der Fachbereich Gestaltung zog 2006 in die sanierten Hallen des ehemaligen AEG-Kabelwerks, im Oktober 2009 folgten drei weitere Fachbereiche, heute sind es acht Gebäude mit Bibliothek, Mensa, Computermuseum und KI-Werkstatt. Dazu kommt das Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide in der Ostendstraße 25 mit rund 20.000 Quadratmetern Büro-, Werkstatt- und Laborfläche, einem 13-geschossigen Business-Tower und rund 50 Unternehmen. Am Behrens-Ufer entsteht auf rund zehn Hektar bis 2028 das Quartier BE-U mit rund 234.000 Quadratmetern Mietfläche.

    Am Umzugstag

    Was wir vor einem Umzug in Oberschöneweide klären

    Zwei Dinge entscheiden hier den Tag: welches Fahrzeug überhaupt an die Adresse kommt, und ob das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Beides klären wir vor dem Angebot, nicht am Morgen des Umzugs.

    1. Anfahrtsweg festlegen und prüfen, ob er über die auf 12 Tonnen beschränkte Brücke führt
    2. Fahrzeuggröße danach wählen, im Zweifel zwei Touren mit dem kleineren Wagen statt einer mit dem schweren
    3. Bei denkmalgeschützten Gebäuden den Aufstellpunkt für den Möbellift vorab mit Eigentümer oder Verwaltung abstimmen
    4. Halteverbotszone beantragen, wo der Straßenraum keine sichere Stellfläche hergibt
    5. Umzugstag durchführen, Möbel am Zielort aufbauen, alte Wohnung besenrein übergeben

    Milieuschutz

    Erhaltungsgebiet seit 2017: welche Adressen dazugehören

    Oberschöneweide ist seit 2017 soziales Erhaltungsgebiet, die geltende Verordnung ist seit dem 26. Februar 2023 in Kraft. Betroffen sind unter anderem die Wilhelminenhofstraße mit den Hausnummern 1 bis 65 und 79 bis 82C, die Siemensstraße, die Nalepastraße, die Edisonstraße, die Reinbeckstraße 1 bis 8, die Rathenaustraße, die Zeppelinstraße, die Griechische Allee, die Plönzeile, die Keplerstraße, die Slabystraße, die Wattstraße und die Helmholtzstraße.

    Zusammen mit Alt-Treptow und Niederschöneweide sind das die einzigen drei Erhaltungsgebiete des Bezirks, und alle drei liegen in unserem Einsatzgebiet. Innerhalb der Grenzen brauchen Rückbau, Änderung, Nutzungsänderung und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen eine Genehmigung, Luxusmodernisierungen sind unzulässig. Das erklärt, warum in Oberschöneweide trotz eines der schnellsten Zuzüge Berlins vergleichsweise wenige Menschen wegen einer Sanierung ausziehen.

    Fragen

    Fragen zum Umzug in Oberschöneweide

    Kommt ein voll beladener Umzugswagen über die Köpenicker-Allee-Brücke?

    Die Brücke am Bahnhof Wuhlheide ist auf 12 Tonnen lastbeschränkt. Ein beladener 7,5-Tonner kommt darüber, ein 12-Tonner liegt an der Grenze, und schwerere Fahrzeuge dürfen dort nicht fahren. Wir wählen die Fahrzeuggröße deshalb nach dem Weg aus und nicht nach der Wohnungsgröße allein.

    Was passiert 2027 mit der Brücke?

    Die Instandsetzung ist für 2027 geplant und nur unter Vollsperrung der Rudolf-Rühl-Allee möglich, entsprechende Sperrpausen bei der Bahn sind für März 2027 angemeldet. Ein Umleitungskonzept wird noch erarbeitet. Wer in diesem Zeitraum umzieht, sollte die Anfahrt früh mit uns durchsprechen.

    Mein Haus ist ein Industriedenkmal. Worauf muss ich achten?

    An denkmalgeschützten Fassaden darf nichts befestigt werden, und ein Möbellift braucht einen abgesprochenen, tragfähigen Aufstellpunkt. Die Industriegebäude Oberschöneweides stehen seit 1991 unter Denkmalschutz, das Kabelwerk Oberspree sogar als Gesamtanlage. Wir klären den Aufstellpunkt vor dem Umzugstag mit der Verwaltung.

    Machen Sie auch Umzüge für Büros und Werkstätten am Campus?

    Ja. Rund um den Campus Wilhelminenhof, das Gründerzentrum in der Ostendstraße und das entstehende Quartier am Behrens-Ufer arbeiten viele kleine Betriebe. Für Büro, Werkstatt und Technik gelten andere Abläufe als für Wohnungen, dazu finden Sie eigene Seiten unter Campus.

    Anfrage

    Umzug in Oberschöneweide anfragen

    Schreiben Sie uns Adresse, Etage und Termin. Wir prüfen die Anfahrt einschließlich der Brückenbeschränkung und schlagen die Fahrzeuggröße vor, die tatsächlich ans Haus kommt.